About Coastline Dog-Shop

Wer steckt dahinter

Darf ich mich vorstellen?

Mein Name ist Cornelia Pries und ich habe im Mai 2018

Coastline Dog-Shop im Maritim Strandhotel Travemünde gegründet. Direkt am Meer fand ich es nur logisch, auch Hunde mit Tauhalsbändern und Tauleinen ausstatten zu können, die einen Bezug zum Meer haben . So entstand die Idee von meiner Manufaktur. Tauhalsbänder, Tauleinen und me(eh)r selbst zu fertigen.  Mittlerweile läuft die eigene Produktion und es sind einige außergewöhnliche Tauhalsbänder, Tauleinen und me(eh)r entstanden.  

Haben Sie Fragen? Möchten Sie ein Maß gefertigtes Tau Produkt?

Sprechen Sie mich an. Ich freue mich auf Sie.

 

 

Unsere Geschichte

Mit diesem Photo fing es Ende 2009 an.

Es hatte mich mitten ins Herz getroffen. Sein Name war Douglas und er saß in einem Tierheim in den Französischen Vogesen. Seit Januar 2010 ist er an meiner Seite und aus Douglas wurde Paul. Mein Begleiter seit vielen Jahren.

Und er hat schon einiges mit mir erlebt. Er wurde "Friseurhund" in meinem Friseurgeschäft in Düsseldorf und verfügte dort über einen beachtlichen Fanclub.

Im Januar 2018 zogen wir nach Travemünde an die Ostsee. Nun ist er "Friseurhund" in meinem neuen Geschäft "The Hair Company Travemünde" im Maritim Strandhotel. Das ist mein Hauptberuf. Wer Travemünde kennt weiß, dass es hier in der Lübecker Bucht viele Hunde gibt, die mit Ihren Besitzern Urlaub machen. Deshalb startete  im Mai 2018 der Coastline Dog-Shop. 

 


Pauls Geschichte

Paul wurde am 15.04.2008 geboren. Wo genau ist nicht bekannt. Paul kam als Welpe zu einer Familie in Frankreich, nahe den Vogesen. Das Haus in dem seine Familie lebten, lag in einem Dorf in einer Feldrandlage. Dort wohnte Paul im Garten und wohl ziemlich isoliert. Dieses lag für mich sehr nahe, denn als wir 2010 in ein Haus zogen, inspizierte er in einem Affenzahn den Garten und raste dann schnell wieder ins Haus. Ich vermute stark, dass er dachte er müsse jetzt wieder draußen leben.

Nach etwas über einem Jahr gab die Familie Paul ab und er kam zu einer Familie, mit Kleinkind (mit Kindern kann er bis heute nicht) in einer Mietwohnung, Kreisstadt, Hauptverkehrsstraße. Was dort mit Ihm passierte kann man sich nur annähernd vorstellen. Reizüberflutung vom feinsten. Eine Mutter mit kleinem Kind, ca. 2,5 Jahre alt, und einem pubertierenden Paul der in seinem Leben nichts kennen gelernt hat und dadurch am Deprivationssyndrom leidet, wohnte jetzt plötzlich im absoluten Trubel.

Diese Familie brachte Ihn ca. November 2009 ins Tierheim nach Lievré.

Dort fand ich Paul über die Homepage der Grenzenlosen Hundehilfe die sich damals 1 x in der Woche ehrenamtlich um die Tiere kümmerten.

Denn Gassi gehen gab es in diesem Tierheim nicht, nur einen offenen Zwinger ohne Schutzhütte mit blankem Beton in der Paul Tag ein Tag aus saß. Auch bei minus Graden. Bis auf Samstags, denn da kamen die Ehrenamtlichen Helfer und gingen mit Ihm spazieren. 

Es dauerte natürlich ein bisschen bis es das OK gab und Paul zu mir ziehen durfte. Also ging es Ende Januar 2010 ab in Auto und nach Lievré in das Tierheim in dem Paul saß.. Und...….. Paul fuhr mit mir zusammen nach Deutschland.

Da hatte ich Ihn nun, meinen erste Hund. In der Wohnung sehr ruhig und draußen ein ab total überforderter Hund. Und das mir......einem absolut unerfahrenen Ersthundehalter. 

Auffällig war nicht nur sein überfordertes Verhalten, sondern auch sein Gangbild. Wir hatten das Glück eine Tierärztin zu haben die selber eine anerkannte Labrador Zucht hatte. Ihr fiel die Pfoten Stellung der Vorderpfoten auf. Diese waren nach außen gedreht. Sie empfahl mir das Röntgen von Pauls Ellenbogen. Das Ergebnis war niederschmetternd. Seine Ellenbogen waren schon durch Arthrose stark verändert.. Wir hatten dann einen zweiten spezialisierten Tierarzt mit im Boot. Dieser stellte dann im Mai 2010 fest, dass mit Pauls rechten Ellenbogen etwas nicht stimmte.

So stand dann Pauls erste Ellenbogen OP am rechten Ellenbogen an. Es musste ein freischwebender Gelenkkörper entfernt werden. 

Gerade als er die OP gut überstanden hatte musste er noch einmal am rechten Ellenbogen operiert werden. Wieder wegen eines frei schwebenden Gelenkkörpers. Doch das war leider nicht alles. Paul hatte an beiden Hüften Hüftdyisplasie. In der Lendenwirbelsäule Spondylose, in einer Herzkammer ein Bindegewebsband herrührend von einer Herzmuskelentzündung im Welpenalter.  Das war sehr viel, aber es gab meinerseits nie eine Überlegung deshalb meinen Hund auf- oder abzugeben.

Um Ihm die permanent vorhandenen Schmerzen zu nehmen entschieden ich mich im Juli 2010 Paul Goldimplantate zu setzten. Nachdem diese Ihre Wirkung entfalteten hatte ich das erste mal einen entspannten, schmerzfreien Hund. Ein Zustand den ich gar nicht kannte. Das war wirklich wunderschön. Natürlich waren Pauls gesundheitlichen Baustellen nicht behoben, aber erträglicher. Die Aussage seines Arztes war ganz klar, dass ein Hund mit diesen kaputten Knochen nicht laufen kann. Paul konnte. Das Ziel war auch ganz klar bei Paul so lange es geht auf eine permanente Schmerzmittelgabe zu verzichten. Und das haben wir auch bis Mai 2012 geschafft. Kurz nach seinem 4 Geburtstag ging dann nichts mehr. Paul konnte nicht mehr laufen. Unser Arzt stand vor der Wahl Paul einzuschläfern oder eine Therapie zu versuchen, die er als einziger in Deutschland anbietet. Die Prolotherapie. Dabei werden Entzündungsbildner gespritzt, aus denen sich dann eine Entzündung bildet. Daraus entsteht dann neues Gewebe, dass bei Paul stützend gewirkt hat. www.tierdoc.org

So konnten wir mit Prolotherapie, Pysiotherapie und Barffutter für Gelenkerkrankte Hunde Paul für viele Jahre in guter Beweglichkeit halten.

Seit 2017 bekommt er Rymadil und die Prolotherapie wurde abgesetzt. Der Grund dafür lag darin, dass seine Zellen die Therapie nicht mehr umgesetzt haben. Seitdem bekommt er jeden Tag seine Schmerztabletten. Hinzu kam im Alter ein beginnender Grauer Star und eine Schilddrüsenunterfunktion die auch medikamentös behandelt wird. Im April 2020 wurde eine beginnende Herzinsuffizienz festgestellt und es wird am 11.05.2020 ein Herzultraschall zur Abklärung stattfinden.

 

Seine Psychischen Probleme blieben natürlich vorhanden. Hundebegegnungen waren oft sehr heftig von Pauls Seite aus. Mein Glück, dass ich Ihn immer halten konnte. Mit den Jahren habe ich nur mit positiver Bestätigung Erfolg bei Ihm gehabt. Es hat wirklich sehr lange gedauert, aber es funktioniert. Heute, 2020, ist er 12 Jahre alt und ein entspannter, sehr lieber Labrador. Ich hoffe er wird noch einige Zeit bei mir bleiben.